👉 „Hinweis: Ab Januar 2026 passe ich meine Kurspreise an. Bis Ende 2025 kannst du noch zum aktuellen Preis buchen – sicher dir deinen Platz!

Vegane Plätzchen: meine geliebte Weihnachtstradition

vegane Plätzchen Lieblingsköchin Kochkurse Backkurse Burgthann Nürnberg

Es gibt Rituale, die tief in uns verankert sind.

Plätzchenbacken gehört für mich dazu – seit ich denken kann.

Als Kind stand ich mit meiner Mama und meinen Brüdern in der warmen Küche, der Duft von Vanille und gebräunten Nüssen in der Luft. Auf dem Tisch stapelten sich Bleche, Ausstechformen und Schüsseln voller Teig, aus denen wir heimlich naschten. Meine Mama hat geschimpft, wenn wir die rohen Plätzchen direkt vom Blech geklaut haben – aber dieses „Bevor-es-in-den-Ofen-darf“-Naschen gehörte irgendwie dazu.

Schon damals gab es bei uns keine halben Sachen: bis zu zwanzig Sorten jedes Jahr – ob bei meiner Oma oder meiner Mama. Es wurde ausgestochen, gespritzt, gerollt, gefüllt, mit Schokolade verziert oder mit Marmelade zu kleinen Doppeldeckern zusammengesetzt. Jede Sorte hatte ihren eigenen Charakter, ihren Duft und den typischen Geschmack, wenn man reinbiss.

Heute führe ich diese Tradition fort – nur eben rein pflanzlich. Und weißt du was?

Die veganen Plätzchen schmecken genauso wie früher … und manchmal noch viel besser.

Meine Plätzchentradition: Erinnerungen, Aromen & Mini-Ausstecher

Kindheitserinnerungen bei Mama & Oma

Plätzchenbacken bedeutet für mich: nach Hause kommen.

Es ist die Art, wie wir die Adventszeit gefeiert haben – nicht mit Perfektion, sondern mit klebrigen Fingern, warmen Herzen und einer Küche im herrlichen Chaos.

Nichts war schöner, als in der Adventszeit jeden Tag einen bunten Teller voller knuspriger Plätzchen auf den Tisch zu stellen. Die erste Kerze am Adventskranz brannte, draußen wurde es früh dunkel, und drinnen roch es nach Zimt, Vanille und gebrannten Nüssen. Plätzchen waren für mich immer kleine, essbare Erinnerungen – und gleichzeitig das schönste Geschenk. In goldenes Cellophan verpackt, mit einer kleinen Schleife, bringen sie jedes Herz zum Hüpfen.

Diese Liebe hat mich nie losgelassen.

Warum ich bis heute kleine, feine Plätzchen liebe

Ich backe bis heute am liebsten kleine, feine Plätzchen – jedes ein Mini-Moment Genuss, ein Haps voller Vorfreude. Ich liebe filigrane Ausstecher, winzige Formen und abwechslungsreiche Motive: Glocken, Sterne, Schneeflocken, Rentiere, Engel. Jede Sorte bekommt ihre eigene Handschrift – mal mit Marmelade, mal mit Schokolade, mal mit Zuckerguss.

Und ja: für manche Teigkonsistenz brauchst du die passende Form. Ein mürber Teig mit gehackten Nüssen braucht andere Formen als ein cremiger Spritzteig.

Dieses Zusammenspiel aus Geschmack, Form und Textur ist für mich pure Backmagie.

Der Zauber eines vollen, bunten Plätzchentellers

Ein Teller voller bunter, kleiner Sorten ist für mich der Inbegriff von Weihnachten.

Viele Sorten, viele Texturen, viel Abwechslung – und jede erzählt eine kleine Geschichte:

Manche Rezepte stammen von meiner Oma. Manche hat meine Mama nach ihren Vorstellungen abgewandelt. Andere habe ich Anfang meiner 20er aufgeschnappt, aus Backbüchern, Zeitschriften oder von Freunden.

Mein Plätzchenteller ist wie ein kulinarisches Familienalbum.

Vegane Plätzchen: So einfach geht’s wirklich

Warum viele Klassiker schon fast vegan sind

Die größte Überraschung für die meisten? Vegane Plätzchen sind unglaublich einfach.

Bevor ich mich vegan ernährt habe, war mir das selbst nicht bewusst. Erst meine Mama hat mich darauf gestoßen, dass viele unserer Klassiker ohnehin kein Ei enthalten. Und wenn im Rezept ein Esslöffel Milch steht – dann lässt sich das ohne Aufwand ersetzen. Und dort, wo früher Butter verwendet wurde, hat meine Familie früher oft Margarine genommen – einfach, weil Butter damals teuer war.

Das zeigt: Viele Plätzchen waren schon immer „fast vegan“, lange bevor es das Wort gab.

Butter, Milch, Ei: wie ich sie ersetze

  • Butter → pflanzliche Margarine (das haben Oma und Mama früher oft genauso gemacht)
  • Milch → Pflanzendrink deiner Wahl
  • Ei → wird nach Funktion ersetzt, nicht nach Geschmack

Daraus entstehen Plätzchen, die genauso schmecken wie die Klassiker – nur eben rein pflanzlich.

Das Ei und seine Aufgaben (Bindung, Feuchtigkeit, Farbe)

Das Ei ist beim Plätzchenbacken kein Geschmacksträger. Der Geschmack kommt von Nüssen, Gewürzen, Schokolade, Vanille, Marzipan – und die sind alle sowieso vegan. Beim veganen Plätzchen backen ersetzt man also nur die Funktion – nicht den Geschmack:

  • Feuchtigkeit → z. B. 2-3 EL Apfelmus / Seidentofu oder etwas Pflanzendrink
  • Bindung → Stärke, Apfelmus, pflanzliche Ei-Alternativen
  • Farbe → Messerspitze Kurkuma
  • Eischnee → Aquafaba (aufgeschlagenes Kichererbsenwasser)

Typische Fehler beim veganen Backen und wie du sie vermeidest

  • Teig zu warm? → ab in den Kühlschrank
  • Teig zu weich? → kurz ruhen lassen
  • Plätzchen zerbröseln? → Ausrollen zwischen 2 Folien statt noch mehr Mehl

„Das liegt am Vegan!“ → nein, Plätzchen haben ihren eigenen Charakter. Die Umgebungstemperatur ist ihnen genauso wichtig, wie die richtige Einstellung beim Backofen. Nicht jeder Ofen hat wirklich „180°C“. Ich habe in so vielen Küchen gebacken – und jede hatte ihre Eigenheiten.

Warum vegane Plätzchen nicht anders schmecken – nur bewusster

Meine Erfahrung: Wer vegane Plätzchen probiert, merkt meist keinen Unterschied – oder findet sie sogar aromatischer. Als ich im ersten veganen Jahr Plätzchen in die Arbeit mitbrachte, waren alle überzeugt, ich hätte sie wie immer mit Butter, Milch und Ei gebacken. Niemand kam auf die Idee, dass sie rein pflanzlich waren.

Mehl, Nüsse, Gewürze, Zucker – das alles ist ohnehin vegan.

Vegan bedeutet nicht Verzicht. Es bedeutet bewusster genießen.

Geschichten aus meiner Backküche

„Die sind nicht vegan, oder?!“ – meine Filial-Stories

Jahrelang habe ich für meine Teams gebacken. Ich brachte Dosen voller kleiner Kunstwerke mit, und nach dem dritten Haps kam zuverlässig derselbe Satz:

„… die sind jetzt aber nicht vegan, oder?!“

Doch. Natürlich. Warum auch nicht?

Vegane Plätzchen schmecken einfach wie Plätzchen.

Papa, die Nussplätzchen und unser Familienfavoriten

Mein Papa liebt die Nussplätzchen. Mein Bruder die Vanillekipferl. Ich selbst war immer Team Marzipanherzen.

Jede Familie hat ihre Klassiker – und fast alle lassen sich veganisieren, ohne dass sich am Geschmack etwas ändert.

Von Vanillekipferl-Hass zu Vanillekipferl-Liebe

Eine Freundin mochte früher überhaupt keine Vanillekipferl. Bis ich ihr meine veganen gebacken habe. Seitdem sind es ihre Lieblingsplätzchen. Solche Momente liebe ich.

Backen lernen, nicht nur Rezepte lesen

Warum ein Backkurs mehr bringt als jedes Backbuch

Rezepte sind nur die halbe Wahrheit. Das Gefühl für Teig, Konsistenz, Temperatur, Pausen und Stabilität lernt man durchs Zuschauen und durchs Selbermachen – nicht durchs Lesen.

Viele Teilnehmer*innen sagen: „Ich hab so viele Rezepte probiert, aber sie werden nie so, wie ich möchte.“

Im Kurs zeige ich dir alles, was im Buch zwischen den Zeilen steht – und vieles, was man nicht in Worte fassen kann, sondern erleben muss.

Was du im Online-Plätzchenkurs lernst (9 Sorten + Theorie)

Im DIY-Onlinekurs backen wir neun Plätzchensorten mit steigender Schwierigkeit:

  • Ohne-Backen-Glück
  • Von-Hand-geformt
  • Ausgestochen
  • Gefüllte Doppeldecker
  • Mit Schokoladen-Deko

Dazu gibt es ein ausführliches Theoriemodul zu Zutaten, Mehltypen, Zuckersorten, Gewürzen und wichtigem Equipment. Du kannst pausieren, wiederholen und in deinem Tempo mitbacken.

👉 Hier geht’s zum Online-Plätzchenkurs

Das große Plätzchen-E-Book mit über 20 Sorten

Wenn du – wie ich – eine riesige Auswahl liebst und eine große Vielfalt an kleinen veganen Leckereien zaubern willst, findest du im Plätzchen-E-Book über 20 Sorten:

Klassiker aus meiner Kindheit, Lieblingsrezepte aus meiner Backkarriere Anfang 20 & neue vegane Kreationen.

👉 Zum Plätzchen-E-Book

Das E-Book ist im Onlinekurs enthalten.

Community Backen: gemeinsam backen, gemeinsam teilen

Ich liebe es, mit Menschen zusammen zu backen, die dieselbe Leidenschaft teilen. Beim Community-Backen trifft man sich in einer großen Küche, jede Person backt ein bis zwei Sorten, und am Ende teilen wir alles. So entsteht eine prall gefüllte Plätzchendose mit wenig Aufwand – und ganz viel gemeinsamer Freude.

Ein Evergreen für alle, die viele Sorten lieben. Genieße wundervolle Stunden mit Punsch & Plätzchenduft – volle Fahrt in Richtung Weihnachtszeit!

👉 Zum Community-Backen

Meine Einladung an dich

  • Vielleicht wird dieses Jahr das Jahr, in dem du deine ersten veganen Plätzchen backst.
  • Vielleicht schenkst du jemandem eine kleine Dose voller Liebe.
  • Vielleicht probierst du nur ein Rezept – oder tauchst tief ein.

Wenn du magst, begleite ich dich dabei: mit meinem Onlinekurs, dem E-Book oder beim nächsten Community-Backen.

Ich wünsche dir eine warme, duftende und genussvolle Adventszeit.

Diese Beiträge könnten dich auch interessieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner